Glücksspiel hält Senioren geistig rege

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Einen bißchen Spielen mit kleinem Einsatz, ein wenig Hoffen und eine Prise Spannung: Glücksspiel kann anregend sein und muß keineswegs in einem Drama enden.

Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher um Rani Desai von der renommierten Universität Yale in New Haven nach einer Studie mit Senioren. Demnach sind Menschen über 65 Jahre, die gelegentlich aus Spaß an der Freud zocken, gesünder als Gleichaltrige, die nicht daddeln. Es berichteten nur wenige über Alkoholprobleme, Depressionen, Geldsorgen und Konflikte mit dem Gesetz - wie dies bei jüngeren Spielern häufig der Fall ist. Die Aussagen basieren auf Telefoninterviews mit rund 2400 Gelegenheitsspielern.

Eine mögliche Erklärung seien die positiven sozialen Aspekte des Spielens - egal, ob es sich um Automaten, Poker mit Freunden oder Bingo in der Kirchengemeinde handelt: "Zum gesunden Altern gehört Aktivität, vor allem in der Gemeinschaft." Keith Whyte, Leiter der US-Suchtberatung National Council on Problem Gambling, vergleicht dies mit Erkenntnissen, wonach ein Glas Rotwein täglich gesund sei. Allerdings dürfe das Spielen nicht zum Zwang werden.

Die Glücksspielindustrie hat sich inzwischen auf die ergraute Zielgruppe eingerichtet, sie bietet viele Sonderangebote und Reisen für Pensionäre an.


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